Am 16.08 um 7.00 Start in Brieselang. Nach einer Stunde erreichte ich die Schleuse Schönwalde und ohne Wartezeit gings über den Oder-Havelkanal an Henningsdorf (9.30) vorbei Richtung Oranienburg.
Im Lehnitzsee kam mir dieses tolle Gefährt entgegen (mit hydraulisch absenkbarem Kommandostand)
Um 11.15 an der Schleuse Lehnitz angekommen hieß es erst einmal Geduld zeigen und warten warten warten.
Zahlreiche Berufsschiffe haben natürlich Vorrang das Gedrängel war so groß, daß bereits mehrere Frachtschiffe und viele Sportboote im Lehnitzsee trieben.
Um 13.30 war es dann endlich soweit, die Ampel für Sportboote ging auf grün.
Am Oberwasser warteten bereits 14 (vierzehn) große Frachtschiffe auf Schleusung.

Hinter einem etwas kürzeren Frachter wurde auch noch der letzte Quadratmeter Schleuse genutzt. Mächtig Streß da ohne Kratzer noch reinzukommen, aber der Segler paßte dann doch noch in die Lücke.

Hochbetrieb im Voß-Kanal, um 15.25 Einfahrt in die Schleuse Liebenwalde, dann ging es zügig weiter, um 16.25  Einfahrt in die Schleuse Bischofswerder und um 18.20 war das Tagesziel Zehdenick erreicht.
19.10 Festmachen in der Marina und -Stadtbummel.

Um dem Gedränge an den Schleusen zu entgehen gings am 17.8. gleich um 7.10 Uhr los. So konnte ich völlig allein die  folgenden Schleusen passieren. 9.00 -Schorfheide, 9.30 -Zaaren, 10.18 -Regow, 11.07 Bredereiche. für das sehenswerte Ziegeleimuseum Mildenberg muß ich allerdings einen späteren Termin planen, der Urlaub  ist einfach zu kurz.

Marina Mildenberg mit Gaststätte

Automatikschleuse Zaaren

Einfahrt in den Hüttenkanal,
 -der Fette paßt wirklich durch.

Rastplatz und Anleger in Burgwall

13.30 eine Stunde warten , -Schleuse Steinhavel 

17.50 Uhr Marina Wolfsbruch, 90% der Charterboote liegen brav im Hafen. Die Kitschidylle sieht in der 3. Augustwoche bereits etwas verlassen aus.

Um 18.30 ist der Liegeplatz am Zootzensee erreicht, Baden in dem herrlich klaren Wasser, ein Schwätzchen, und dann geht es am nächsten Morgen um 7.00 wieder los .... Zurück durch den Hüttenkanal über Schleuse Canow 8.20 Uhr, Labussee, Schleuse Diemitz 8.40, Schleuse Mirow 10.50 und dann ist es geschafft, 11.10 - Einfahrt auf die Müritz

Einfahrt zur Müritz

13.30 Ziel erreicht, der Stadthafen von Röbel

Da hats aber einer eilig.

nächster Tag, 19.08. , Überfahrt nach Waren

Hafen, Promenade und Stadt sind Spitze, das muß man einfach mal gesehen haben.

Nachdem wir um wucherteure Gaststätten (dafür mit reichlich freien Plätzen) einen Bogen gemacht hatten, fanden wir den “Schnitzelkönig“ und so brauchten wir nicht selbst kochen. Aber dann sind wir doch noch viele Euros losgeworden, die  kleinen Geschäfte in der Innenstadt - einfach verführerisch.

Rückfahrt nach Röbel bei Windstärke 5-6 ,  nun wurde unser Boot auch von oben mit Müritzwasser getauft.

Die Rücktour,
während es die einen gemütlich angehen -

tobte diese “lustige “ Truppe in einem Charterboot der Fa. Barz -Mirow reichlich Bierkästen, Frau, Kleinkind, (natürlich ohne Rettungswesten) mit Höchstgeschwindigkeit an allen Uferstreifen lang.

Nachdem die Schilfgürtel des großen und kleinen Pälitzsees von allen überflüssigen Vogelnestern befreit waren, wurde in Strasen-Priepert “ hinter der Schleuse nachgetankt”

Stadtanleger Fürstenberg das Wetter grollt.

- werden auch nicht schneller geschleust .

wieder ein paar ganz eilige im Oder-Havelkanal

letzte Übernachtung am Ufer des Lehnitzsee (sehr flach)

Bilanz: ca. 445 km, 52 Motorstunden, Benzinverbrauch (Yamaha FT 50) 122 Liter = 2,36 Liter/h bzw. 27,4 Liter / 100 km
Beitrag von K. Hoffmann

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